Nach der Schüttel Bluetooth Authentifizierung nun die nächste wunderbare Erfindung aus einem Forschungslabor. Shwetak Patel und Gregory Abowd der Georgia Tech Universität haben eine Methode Erfunden, mit der sich Benutzeroberflächen durch das Pusten auf den Monitor steuern lassen. Die “BLUI” - “Blowable and Localized User Interaction” genannte Technik erfasst über ein in der nähe des Monitors angebrachtes Mikrofon die unterschiedlichen Frequenzmuster die beim pusten auf den Monitor entstehen. Im Paper wird BLUI als Technik beschrieben mit deren Hilfe Eingaben wie Textmarkierung, Scrollen sowie das klicken von Buttons möglich ist. Als erstes justiert man die Anwendung, in dem man auf verschieden Bereiche des Monitors pustet. Die Anwendung berechnet aus den aufgenommenen Frequenzen ein individuelles Profil. Die BLUI-Technik soll die Maus nicht vollständig ersetzen, dafür ist sie nicht nur zu ungenau, sondern auch zu mühsam. Vielmehr ist sie für Anwendungsszenarien entwickelt worden in denen der Anwender keine Hand zu Steuerung frei hat oder eine Sprachsteuerung zu aufwendig wäre. Und so sieht der Spaß dann live aus.
Fazit: An sich eine nette Idee, in diesem Fall möchte ich jedoch unbedingt meine eigene Arbeitsstation haben
Wenn ich dran denke, wie manche Leute noch nicht einmal beim sprechen ihre Flüssigkeit bei sich behalten können, möchte ich nicht drüber nachdenken wie das er beim kontrollierten pusten aussehen soll. So ein richtiges Anwendungsszenario fällt mir auch nicht ein, außer vielleicht die Steuerung von GUI’s durch behinderte Menschen.
Quelle Golem News