nachdem in den letzen Tagen vermehrt über den “Skandal” an der Polizeihundeschule berichtet wurde, stellte sich heraus, das es sich bei den Vorfällen scheinbar doch nicht um “Misshandlungen”, sondern um einen “Abschlussscherz” gehandelt habe. Der Großteil der Befragten Absolventinnen (15 von 16) gab an, dass sie niemals zu irgendwelchen Handlungen gezwungen wurden. Vielmehr bezeichneten sie die Vorgänge eher als eine “Mordsgaudi”.
Zum Ritual
Die “Erstlingshundeführertaufe” nach Lehrgangsende
Der Prüfling spielt am Ende des mehrwöchigen Lehrgangs noch mal einige Szenen aus dem Lehrgang nach, mit der Besonderheit, das er in diesem Fall selbst die Rolle seines Hundes übernimmt. Damit das ganze auch richtig schön real wirkt wird ihm unterstützend ein Hundegeschirr angelegt. Unter dem Spott der anderen muss er dann bestimmte Aufgaben erledigen. Schlussendlich wird die ganze Prozedur, wie soll es auch anders sein, mit einer Biertaufe beendet.
Naja…wenn ich ehrlich bin finde ich die ganze Geschichte auch nicht so dramatisch. Wer schon mal einen Jungesellenabschied mitgemacht hat weiß das es einen auch noch um einiges härter treffen kann. Die Frage ist, warum tritt der Fall erst jetzt in die Öffentlichkeit ? Dazu kann sich jeder ja selbst eine Meinung bilden. Wo ich aber eigentlich drauf hinaus wollte ist das es in anderen Berufszweigen auch Rituale gibt. Diese Rituale sind schon seit ewigen Zeiten existent und blicken auf eine mehrere hundert Jahre alte Geschichte zurück.
In diesem Fall spreche ich von dem Guten alten Brauch des Gautschens. Na klar, das Gautschen. Was auch sonst…
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